Unsere Sicht auf Yoga

Yoga beginnt für uns nicht mit der perfekten Haltung. Und es endet auch nicht damit, wie weit man sich nach vorne beugen kann.

Bei KanoYoga verstehen wir Yoga vielmehr als eine Einladung: den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen, dem Atem Aufmerksamkeit zu schenken und für einen Moment aus dem Tempo des Alltags auszusteigen.

Manchmal bedeutet Yoga Bewegung. Manchmal bedeutet es Ruhe. Und manchmal bedeutet es einfach, ein paar Minuten lang wirklich dort zu sein, wo man gerade ist.

Es gibt nicht das eine richtige Yoga

Menschen kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen zum Yoga.

Die einen möchten beweglicher werden oder ihren Körper kräftigen. Andere suchen einen Ausgleich zum Alltag, interessieren sich für Meditation und Achtsamkeit oder möchten die philosophische Seite des Yoga kennenlernen.

Für uns gibt es dabei keinen einzig richtigen Weg.

Yoga darf körperlich herausfordernd sein. Es darf ruhig sein. Es darf spirituell sein – muss es aber nicht. Entscheidend ist, dass die Praxis zum Menschen passt und nicht der Mensch versucht, in eine bestimmte Vorstellung von Yoga zu passen.

Der Atem gehört dazu

Eine Yogastunde kann äußerlich sehr ruhig aussehen und innerlich trotzdem unglaublich viel bewegen.

Ein wichtiger Teil davon ist der Atem.

Bewusstes Atmen verbindet Bewegung und Aufmerksamkeit miteinander. Es kann helfen, während einer Haltung nicht nur darüber nachzudenken, wo der nächste Fuß stehen soll, sondern den eigenen Körper tatsächlich wahrzunehmen.

Deshalb gehören Atemtechniken für uns genauso zum Yoga wie Asanas und Bewegung.

Keine Jagd nach der perfekten Pose

Auf Bildern sieht Yoga manchmal beinahe akrobatisch aus: beeindruckende Balancehaltungen, tiefe Rückbeugen und Beine, die scheinbar mühelos dort landen, wo der eigene Körper sie niemals vermuten würde.

Das kann inspirierend sein. Es ist aber nicht der Maßstab, an dem wir Yoga messen möchten.

Eine vermeintlich einfache Haltung kann für einen Menschen genau die richtige Herausforderung sein, während jemand anderes bereits an einer fortgeschrittenen Variante arbeitet.

Yoga ist kein Wettbewerb.

Niemand gewinnt, weil seine Fingerspitzen fünf Zentimeter weiter reichen.

Yoga darf neugierig machen

Hinter Yoga steckt eine jahrtausendealte Tradition mit vielen unterschiedlichen Schulen, Vorstellungen und Praktiken.

Asanas sind nur ein Teil davon. Meditation, Atemarbeit, Achtsamkeit und philosophische Fragen gehören ebenso dazu.

Bei KanoYoga möchten wir diese Welt offen und neugierig betrachten. Wir erklären Hintergründe, beschäftigen uns mit verschiedenen Formen des Yoga und greifen auch Themen auf, die über die Yogamatte hinausgehen.

Dabei muss man nicht alles übernehmen oder an jede Vorstellung glauben. Yoga darf auch bedeuten, Neues kennenzulernen und anschließend selbst zu entscheiden, was davon zum eigenen Leben passt.

Manchmal braucht es Abstand vom Alltag

Yoga zu Hause oder im Studio kann wunderbar sein. Manchmal tut es aber gut, für einige Tage wirklich aus dem gewohnten Rhythmus auszusteigen.

Deshalb faszinieren uns auch Yoga Retreats und Yoga-Reisen.

Ob zwischen Bergen, am Meer oder irgendwo mitten in der Natur: Ein Ortswechsel schafft Raum. Für Bewegung, Ruhe, gutes Essen, neue Begegnungen – und manchmal auch dafür, das Handy einfach etwas länger liegen zu lassen.

Ein Retreat muss dabei keine spirituelle Reise mit festem Ziel sein. Es darf genauso gut eine schöne Auszeit sein, bei der Yoga ein selbstverständlicher Teil des Tages wird.

Yoga findet nicht nur auf der Matte statt

Vielleicht liegt eine der schönsten Seiten des Yoga darin, dass etwas von der Praxis mit in den Alltag kommen kann.

Bewusster atmen, wenn es hektisch wird. Den eigenen Körper ernst nehmen. Einen Moment innehalten. Nicht jeden Gedanken sofort weiterverfolgen. Oder akzeptieren, dass heute manches leichter und anderes schwerer fällt als gestern.

Das klingt unspektakulär.

Vielleicht ist genau das der Punkt.

Unser Yoga muss nicht perfekt sein

Wir möchten bei KanoYoga kein Bild vom perfekten Yogi zeichnen.

Du brauchst weder besondere Kleidung noch außergewöhnliche Beweglichkeit. Du musst nicht jeden Morgen meditieren, keine Sanskrit-Begriffe auswendig kennen und selbstverständlich auch nicht auf einem Berggipfel im Lotussitz den Sonnenaufgang begrüßen.

Du darfst einfach anfangen.

Mit einer Matte. Mit einem Atemzug. Mit zehn Minuten Bewegung. Oder mit der Neugier darauf, herauszufinden, was Yoga für dich sein könnte.

Denn unsere Sicht auf Yoga ist vor allem eine offene: Yoga darf sich entwickeln – genauso wie die Menschen, die es praktizieren.

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